Region Krasnodar

Wirtschaftsdaten

Indikator

Wert

   Stand    

Bruttoregionalprodukt (BRP):

38.212 Mio. Euro

    

2013

Bruttoanlageinvestitionen:

21.426 Mio. Euro

2013

Ausländische Direktinvestitionen (FDI):

1.055 Mio. USD

2013

Index der Industrieproduktion (im Vergleich zum Vorjahr):   

+ 0,10 %

2014

Index der Agrarproduktion (im Vergleich zum Vorjahr):

- 4,55 %

2014

Arbeitslosigkeit (Jahresdurchschnitt):

5,7 %

2014

Arbeitslosenzahl (Jahresdurchschnitt): 

148,8 Tsd.

2014

Quelle: Rosstat

Straßen:

Über Krasnodar führen die Trassen Krasnodar-Noworossijsk, Krymsk-Port Kawkas und Krasnodar-Baku.

Schiene:

2.200 Kilometer Bahnstrecke. Die wichtigsten Trassen führen zu den Seehäfen der Region.

Flughäfen:

Es gibt vier internationale Flughäfen in Krasnodar, Sotschi, Anapa und Gelendschik. 

Seehäfen:

In der Region gibt es acht Seehäfen: in Noworossijsk, Tuapse, Sotschi, Anapa, Gelendschik, Ejsk, Temrjuk, Kawkas und der Flusshafen Krasnodar. Auf diese Häfen entfallen etwa 40 Prozent des Hafenumschlages aller Häfen der Russischen Föderation. 

Öl- und Gaspipelines:

Über das Territorium der Region führen die Trassen verschiedener wichtiger Erdölpipelines, von Machatschkala über Grosnyj nach Tuapse, verschiedene Transneft-Pipelines und die Erdgasleitung Lasarewskoje-Tuapse-Nebug.

In Planung ist eine Gaspeline von Tjumen in die Türkei, die über das Territorium der Region führt. 

Erdöl, Erdgas, Mergel, Jod- und Bromwasser, Marmor, Kalkstein, Sandstein, Kies, Quarzsand, Eisen- und Apathieterz, Steinsalz 

Struktur der Industrieproduktion:

rund 45 % Lebensmittelindustrie

13 % Brennstoffindustrie

10 % Maschinenbau und Metallverarbeitung

7 % Herstellung von Baumaterialien, außerdem Hafenwirtschaft, Holzverarbeitung und Tourismus.

Nahrungsmittelindustrie:

Der Anteil der Nahrungsmittelindustrie an der gesamten Industrieproduktion beträgt 45,2 Prozent.

Es gibt mehrere Zuckerbetriebe, große Konservenhersteller sowie mehrere Milch und Fleisch verarbeitende Kombinate. Große Bedeutung hat die Weinproduktion. Wichtigste Unternehmen sind OAO Masloschirowoj Kombinat Krasnodarskij und OAO Abrau-Djurso (Weinindustrie).

Energiewirtschaft:

Zweitwichtigster Zweig der Region ist die Energiewirtschaft mit 13,5 Prozent Anteil an der Industrieproduktion. Größtes Unternehmen ist OAO Kubanenergo.

Maschinenbau:

Mehr als einhundert Unternehmen produzieren verschiedene Maschinen, z.B. Werkbänke, Automatisierungstechnik, landwirtschaftliche Maschinen, Elektomotoren, Kompressoren und Pumpen sowie Kühlschränke. Zu den größten Unternehmen gehören OAO AvtoKuban, OAO Krasnodarskij SIP sowie OAO Molot.

Produktion von Baumaterialien:

Eines der größtes Unternehmen ist das deutsch-russische Joint Venture OAO Kubanskij Gips-Knauf.

Wichtigste Exportgüter:

Rohöl, Sonnenblumenkerne, Zucker, Tabakwaren, unbearbeitetes Holz und Getreide 

Wichtigste Exportländer:

Türkei, Bulgarien, Italien, Griechenland, Niederlande, Deutschland, Spanien und die USA sowie die Ukraine, Kasachstan und Usbekistan 

Wichtigste Importgüter:

Bei den Importprodukten dominieren Zucker, Düngemittel und Pflanzenschutzmittel, Landwirtschaftstechnik, Zitrusfrüchte, Ölprodukte und Arzneimittel. 

Wichtigste Importländer:

Türkei, Bulgarien, Italien, Griechenland, Niederlande, Deutschland, Spanien und die USA sowie die Ukraine, Kasachstan und Usbekistan

Allgemeines

Hauptstadt:

Krasnodar 

Fläche:

75.500 Quadratkilometer (Platz 41 der größten Regionen Russlands) 

Bevölkerung:

5,4 Millionen Einwohner 

Stadtbevölkerung: 53,9 Prozent

Landbevölkerung: 46,1 Prozent 

Größte Städte:

Krasnodar (643.000 Einwohner)

Sotschi (366.100)

Noworossijsk (205.700)

Armawir (166.700)

Ejsk (86.800)

Kropotkin (84.500) 

Städtepartnerschaft:

Hildesheim (Niedersachsen) - Gelendschik seit 1992, Karlsruhe (Baden-Württemberg) - Krasnodar seit 1997; Partnerschaftsabkommen mit Niedersachsen

Zeitzone:

Moskauer Zeit (UTC+3)

Klima:

Gemäßigte Klimazone; im größten Teil des Territoriums gemäßigt kontinental, an der Schwarzmeerküste subtropisch

Durchschnittstemperatur: 

im Januar: -0,9 °C, im Juli: +24,3 °C 

Interims-Gouverneur: Herr Weniamin Kondratjew

Administration der Region Krasnodar

350014 Krasnodar, ul. Krasnaja 35
Tel.:  +7 (861) 262 57 16
Fax: +7 (861) 268 35 42
Internet: http://admkrai.krasnodar.ru/
E-Mail: post(at)krasnodar.ru

Vertretung der Region Krasnodar in Moskau

119180 Moskau, 2. Kasatschij per. 6
Tel.:  +7 (495) 238 20 28
Fax: +7 (495) 238 06 21
Internet: www.kubanrep.ru     
E-Mail: pr_admin05(at)mail.ru

Investitionsportal der Region Krasnodar

www.investkuban.ru

Daten zur Region Krasnodar auf dem ASI
Investitionsportal

www.investinregions.ru/de/regions/krasnodarsky/

Handels- und Industriekammer Krasnodar
350063 Krasnodar, ul. Sowjetskaja 30
Telefon: (+7 8612) 68 22 13, 68 22 74, 62 91 19
Fax: (+7 8612) 68 22 13, 62 91 19
tpkk(ar)tppkuban.ru
www.tppkuban.ru

Vorsitzender: Herr Jurij Nikolajewitsch Tkatschenko

 

Handels- und Industriekammer Sotschi Region Krasnodar
354000 Sotschi, ul. Kubanskaja 15
Telefon / Fax: (+7 8622) 96 75 48, 96 75 36
tppsochi(at)tppsochi.ru, tpp(at)sochi.ru, infotppsochi(at)mail.ru
www.tppsochi.ru

Vorsitzender: Herr Vadim Pawlowich Lewtschenko



Deutsch-Russische Auslandshandelskammer

AHK-Regionalbevollmächtigter für den Föderalbezirk Süd
Dr. Ralf Bendisch
Geschäftsführer OOO CLAAS
350000, Krasnodar,
Proyezd Mirny, 16
Telefon / Fax: (+7 861) 214 10 22
info-clk(at)claas.com

 

IHK Magdeburg
Repräsentanz in Russland
Burkhard Ziegler
350063 Krasnodar, ul. Sowjetskaja 30-509
Telefon/Fax +7 (861) 268 10 37
Telefon +49 (391) 56 93-165
ziegler(at)magdeburg.ihk.de
http://www.magdeburg.ihk.de/international/Repraesentanz_Krasnodar/

• Kuban State University

• Kuban State University of Agriculture

www.kubagro.ru

• Kuban State University of Technology

www.kubstu.ru

Krasnodar: Russlands sonnige Seiten

Die Region Krasnodar profitiert zweifelsohne vom Olympiaboom. Während die Bautätigkeit in Russland zurückging, verzeichnet der Süden Russlands beträchtliche Zuwächse. Aber Krasnodar ist nicht gleich Sotschi. Die Wirtschaft ruht auf breiten Schultern: Landwirtschaft, Tourismus, Rohstoffe machen die Region auch über die Winterspiele 2014 hinaus interessant.

© OWCDie Sonne scheint in Krasnodar länger als in jeder anderen russischen Region. Bis zu 280 Sonnentage gibt es an der Schwarzmeerküste im Süden von Russland – doppelt so viele wie in Krasnodars deutscher Partnerstadt Karlsruhe. Auf sonnige Zeiten lassen auch die jüngsten Rankings schließen, die Krasnodar sehr gute wirtschaftliche Verhältnisse bescheinigen. Die russische Ratingagentur Expert vergibt ein „1B“ für Investitionsbedingungen. Die Note hat außer Moskau und St. Petersburg nur noch das Gebiet Swerdlowsk bekommen. Besser ist keiner. Das Wirtschaftsmagazin Forbes wählte Krasnodar im Mai sogar zur Stadt mit dem besten Businessklima in Russland. Das 5,15 Millionen Einwohner zählende Gebiet mit der gleichnamigen Hauptstadt nutzt die Vorteile seiner geografischen Lage. Die Krise hat deshalb keinen Bogen um Südrussland gemacht, das Bruttoregionalprodukt ist im vergangenen Jahr um drei Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zu anderen Regionen schneidet Krasnodar aber besser ab. Das gesamtrussische BIP schrumpfte 2009 um rund acht Prozent.

Das Land am Schwarzen Meer, westlich des Kaukasus birgt viele Rohstoffe: Öl, Gas, Erz und unzählige Baustoffe wie Marmor oder Gips – der  größte Schatz aber ist der Boden selbst. Die Schwarzerde macht die Region überdurchschnittlich fruchtbar. Die Landwirtschaft trägt zu einem knappen Fünftel zum Bruttoregionalprodukt bei. Die Erzeugnisse, die aus den etwa 2.300 lebensmittelverarbeitenden Betrieben Krasnodars kommen, spielen bei der Versorgung der Bevölkerung in ganz Russland eine wichtige Rolle. Es werden vor allem Getreide, Zuckerrüben und Sonnenblumenkerne kultiviert. Der gesamtrussische Anbau von Weintrauben, Tee und Zitrusfrüchte erfolgt fast nur hier.  Von dem günstigen Klima-Boden-Mix haben sich auch ausländische Lebensmittelproduzenten anziehen lassen, so wie Nestlé aus der Schweiz und der französische Konzern Bonduelle.

Heiße Zeiten für Obst und Gemüse
Im Jahr 2004 eröffnete Bonduelle ein Werk in Timaschewsk, 60 Kilometer nördlich von der Gebietshauptstadt. 200 Angestellte arbeiten hier ganzjährig, dazu kommen Saisonkräfte, um die 40 Quadratkilometer Anbaufläche zu bewirtschaften und Mais, Erbsen und Bohnen in Dosen zu konservieren. Die zurückliegenden Monate waren nicht leicht. Der Leiter von Bonduelle Kuban, Herve Caroff, gibt an, dass auch der Gemüseverkauf von der schrumpfenden Kaufkraft der Mittelschicht betroffen war, die sich vor allen in den Regionen zeigte und bis heute anhalte. 2009 haben die Franzosen 70.000 Tonnen konservierter Ware in Russland und anderen GUS-Länder verkauft. Dass der Umsatz dabei auf dem Niveau von 2008 geblieben sei, liege daran, dass Bonduelle wie die meisten Nahrungsmittelproduzenten Anfang 2009 die Preise erhöht habe. Die diesjährigen Ergebnisse werden von der Jahrhunderthitze und einigen lokalen Hagelstürmen beeinflusst. Ein Teil der Erbsenernte sei vernichtet. Zumindest aber haben die in Zentralrussland wütenden Brände das Gebiet, dessen wirtschaftliches Wohl von den Erlösen des Bodens abhängt, weitestgehend verschont.

Einetagig bis zwanziggeschossig – im Stadtzentrum von Krasnodar ist alles vertreten © OWCSergej Kostin berichtet von weiteren Herausforderungen in der Landschaft. Er leitet seit der Eröffnung 2009 die Krasnodarer Filiale der Dresdner Kühlanlagenbau (DKA). „Die Äpfel, die im Herbst geerntet und  eingelagert werden, reichen wegen mangelnder Kühlung oft nur bis zum Januar. Danach müssen neue importiert werden. In Europa trifft der erste Lkw, der die Ernte ins Lager bringt noch den Transporter, der die letzten Äpfel aus dem vergangenen Jahr zur Auslieferung abholt.“ Die Unterversorgung mit moderner Kühltechnik sei immens. Auf dem Investitionsforum Sotschi 2008 konnten die Dresdner mit der Gebietsadministration daher ein Programm beschließen, innerhalb dessen mehrere Lager mit verschiedenen Kapazitäten neu gebaut oder ausgestattet werden sollen. Das entstandene Stauraumprojekt „Isumrudnoi Gorod“, das ein privater russischer Investor finanziert und betreibt, wartet gerade auf die ersten Kartoffeln von den umliegenden Felder. Für die 2.000 Tonnen, die hier 20 Kilometer vor den Toren von Krasnodar eingelagert werden können, lieferte DKA Lüftung und Kältetechnik im Umfang von 700.000 bis 900.000 Euro insgesamt. Weitere Vorhaben liegen zur Zeit auf Eis. „Für die Region sind das wichtige Projekte. Bei der Lebensmittelversorgung geht es ja auch um soziale Stabilität“, so Kostin, „nur allein kann die Regierung das nicht finanzieren. Es werden Investoren gesucht“. Das Programm sieht die Errichtung mittelgroßer Lager in der Schwarzmeerregion und den Bau mobiler Feldannahmestellen vor.

Auch für die E.M.F. Lebensmitteltechnik Anlagenbau GmbH aus Nienburg war das Investitionsforum in Sotschi der Schlüssel zu wichtigen Aufträgen. Hier vertiefte sich der Kontakt zum russischen Unternehmer Tschalo. Für den Fleischverarbeiter aus der Krasnodar Region bauen die Deutschen gerade ihre Schlacht- und Verarbeitungsaurüstung für eine neue Schweine- und eine Rinderanlage bei Mostowskoj auf. Hier wird in Zukunft sogar „halal“ geschlachtet – also nach dem islamischen Reinheitsgebot. „Alles von der Oberkante des Fundaments an kommt von uns – das Gebäude, der Stahlbau, die Elektrik sogar die Abwasser- und Autoreinigungssysteme“, sagt Michael Rebmann. Der E.M.F.-Geschäftsführer hat immer wieder die Erfahrung gemacht, dass die Finanzierung solcher Geschäfte ein langwieriger Prozess ist. In diesem Fall handelt es sich um eine von Euler Hermes gedeckte Refinanzierung der Landesbank Berlin in Zusammenarbeit mit der von der Region Krasnodar als Eigentümer geführte Krayinvestbank.

Breit aufgestellte Wirtschaft
Pluspunkt von Krasnodar ist der Branchenmix. Das Gebiet hängt bei weitem nicht an einem Betrieb oder einem Wirtschaftszweig, wie es in Russland oft der Fall ist. Neben der Landwirtschaft, ist der Bereich der Industrieproduktion wichtig, der im vergangenen Jahr nach Angaben der regionalen Statistiker zwar um 9,6 Prozent zurückging, damit aber immer noch unter dem russischen Durchschnitt lag. „Heute verzeichnen wir wieder aktive Zuwächse in der Produktionsleistung“, betont Juri Tkatschenko, der Leiter der Handels- und Industriekammer (HIK) Krasnodar. Viele kleine und mittlere Unternehmen leisten ihren Beitrag dazu. Ihr Umsatz ist im Krisenjahr 2009 um 15,1 Prozent gestiegen. Wichtige Standbeine der Krasnodarer Wirtschaft sind außerdem das Transportwesen (2009: minus drei Prozent), Telekommunikation (plus neun Prozent) und der Tourismuskomplex (minus sieben Prozent). „Im vergangenen Jahr haben wie 15 Millionen Touristen an der Schwarmeerküste betreut“, unterstreicht Tkatschenko die Bedeutung einer der traditionellen Einnahmequellen.

Beachtlich sind die Zahlen der Bauwirtschaft. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz hier gegen den gesamtrussischen Trend (minus 16 Prozent) um 4,5 Prozent nach oben. Das dahinter die Olympischen Spiele stecken, die 2014 in Sotschi stattfinden werden, kann man sich leicht ausrechnen. Aber sie sind nicht der alleinige Grund. Im ersten Halbjahr 2010 wurden 24 Prozent mehr Quadratmeter Wohnraum fertiggestellt als in der Vorjahresperiode. Der HIK-Leiter erklärt: „Wir haben ein Wohnungsbauprogramm aufgelegt, das der Gouverneur unterschrieben hat. Schon 2009 wurden rund 3,5 Millionen Quadratkilometer errichtet. Mit dieser Menge kann nicht jede Region mithalten. Und wenn Sie sich in den verschiedenen Stadtteilen von Krasnodar umschauen, sehen Sie die Kräne emsig arbeiten.“

Über die jüngsten Zahlen ist auch die Firma Rehau aus Bayern erfreut. Die Kunststoffspezialisten haben ein Werk nahe der russischen Hauptstadt, in dem sie Fenster- und Haustürprofile herstellen. Alexander Kundinow, Filialeleiter des Vertriebsbüros Krasnodar/Rostow, erzählt, dass Südrussland nach dem Gebiet Moskau zu den größten Absatzgebieten der deutschen Firma gehört und die Nachfrage nach Fenstern im zweiten Quartal nach eher verhaltenen Monaten sprunghaft angestiegen ist. „Privat finanzierte Projekte sind im Moment überschaubar. Deshalb müssen viele Baufirmen Aufträge der Stadt für den sozialen Wohnungsbau oder im Militärbereich annehmen. Daran verdienen sie allerdings viel weniger, weil sie sich zu marktunabhängigen Fixkosten verpflichten.“ Auch Rehau-Kunde OBD Invest, die größte Baufirma der Region, baut für die Stadt. Das russische Unternehmen könnte Plastikfenster 20 Prozent billiger von einheimischen Anbietern kaufen. Neben dem Verkaufsargument „deutsche Qualität“ zählt aber heute noch ein anderer Punkt: Energieeffizienz. Die Fensterrahmen von Rehau verfügen über ein gut isolierendes Drei- oder sogar Fünf-Kammer-System, das die Wärmedämmung verbessert und die Betriebskosten senkt. Ein Erlass des Präsidenten Dmitrij Medwedjew aus dem Jahr 2009 sieht vor, die Energieeffizienz im Land maßgeblich zu erhöhen. Im Wohnungsbau erfolgt die Umsetzung bisher eher punktuell – dort wo Vorzeigeprojekte gewollt sind.

Bei Altbiot in Pawlowskaja werden aus Bergen von Holzabfällen Pellets produziert © OWCEnergie – effizient und alternativ
Andreas Täubers Metiers sind Energiethemen, sein Wirkungskreis die Region Krasnodar. Fünf verschiedene Visitenkarten mit seinem Namen hat der Agraringenieur in der Tasche – als Geschäftsführer des Projektentwicklungsbüros Commit Jug, als Vertreter des Windenergieanlageherstellers Vestas, von Schmack Biogas, des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe.
Für Täuber hat die Region Krasnodar Vorbildcharakter in Russland: „Die Bedingungen sind günstig, es gibt Wind, Sonne, Wasser, Geothermiequellen und durch die Landwirtschaft auch genügend Bioenergiepotenzial. Regionale Energiedefizite begünstigen die Nutzung alternativer Quellen.“ Im Moment genieße das Thema Energieeffizienz noch Vorrang vor der Entwicklung erneuerbarer Ressourcen, aber der Anteil alternativer Energien an der Versorgung der Region liege heute schon bei etwa 1,7 Prozent. Der staatliche Plan sieht bis zum Jahr 2020 4,5 Prozent vor, für Gesamtrussland gibt die Russisch-Deutsche Energieagentur rudea derzeit den Stand von 0,8 Prozent an. „Krasnodar hat Programme zur Energieeinsparung und Entwicklung alternativer Ressourcen. Solarmodule werden hier gebaut, die ersten Windanlagen entstehen, es gibt verschiedene Projekte“, weiß Täuber – an einigen davon hat er mitgewirkt. Aktuell arbeitet er an der Planung eines 35-Megawatt-Biomassekraftwerkes in der Region. Ein kleineres Pilotprojekt soll ein Hotelressort für Ökotourismus im Westkaukasus mit Energie versorgen. Das Bundesumweltministerium unterstützt das Projekt im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) und die Landesbank Berlin hat grundsätzlich zugesagt, für die Finanzierung der zwei Millionen Euro teuren Anlage einen Kredit zur Verfügung zu stellen.

Zu Täubers Partnern in Südrussland gehört auch Alternative Fuel Biotechnologies oder kurz Altbiot. Alexander Djatschenko, ehemaliger Industrieminister der Region, gründete das Unternehmen 2007 in Krasnodar. Im Frühjahr 2009 nahm das erste Holzpelletwerk in Pawlowskaja, 140 Kilometer nordöstlich der Gebietshauptstadt die Arbeit auf. 15 Prozent Privatkapital stecken darin, der Rest wurde über einen Kredit der russischen Landwirtschaftsbank Rosselchosbank finanziert. „Bis zu 170.000 Tonnen Pellets können wir pro Jahr produzieren“, berichtet Werksdirektor Jakow Tjurin. Das besondere an dem Holzbrennstoff aus Pawlowskaja ist seine Festigkeit. Tjurins Erklärung dafür: „Die Pellets bestehen zum Teil aus dem harten Holz der Akazie, und wir pressen es besonders dicht zusammen. So brennen die Pellets heißer, brauchen weniger Platz und gehen nicht kaputt beim Transport.“

Ausgangsmaterial für die Produktion findet sich auf den 76.000 Quadratkilometern der Region genug: Ein Fünftel der Fläche Krasnodars ist mit Bäumen bedeckt. Die Kultivierung der Waldstreifen, die die landwirtschaftlichen Felder vor der Witterung schützen, gehört mit zum Konzept von Altbiot. Noch muss das Unternehmen dafür bezahlen, dass es die 50 Jahre alten Schutzstreifen wieder in Ordnung bringen und die Holzabfälle in seinem Werk „entsorgen“ darf. Das soll sich bald ändern. Erfolgreich haben sich die Pellethersteller bereits über einen anderen Gegenstand geeinigt: In Zusammenarbeit mit der Administration der Region sollen sechs weitere Pelletproduktionen in Krasnodar entstehen. Die Ausrüstung dafür wird wieder aus Europa kommen. Dorthin geht auch der überwiegende Teil der Erzeugnisse, denn noch gibt es in Russland kaum Heizanlagen auf Pellet-Basis. „Wir sind dabei den lokalen Markt aufzubauen“, sagt Tjurin. „Dafür sehen wir uns nach Partnern und Investoren um.“

Rosneft-Gebäude am Ufer des Kubans © OWCVolle Transportkanäle
Logistisch gesehen ist die Auslieferung in die Umgebung des Produktionsortes natürlich das einfachste – zumal das Krasnodarer Transportnetz nicht immer hält, was anlässlich der Olympiabewerbung versprochen wurde. Der Ausbau der Infrastruktur gehört zu den Hauptaufgaben der Region. Noworossisk, der wichtigste der acht Seehäfen der Region, stieg 2009 dem Warenumschlag nach auf Platz drei in Europa auf. Ein Großteil der russischen Exportware verlässt hier das Land: das Öl. Der Hafen in Sotschi wird erweitert, der Flughafen im benachbarten Adler ebenfalls. Im Schwarzmeerkurort Gelendschik nahm sogar ein neuer Airport den Betrieb auf. Die russische Eisenbahn baut emsig an einer kombinierten Auto- und Eisenbahnstrecke von Adler in die Skigebiete, Transstroi an einer Straße vom ebenfalls an der Schwarzmeerküste gelegenen Ort Dschugba nach Sotschi.

Die vierspurige über hundert Kilometer lange Magistrale der Olympiastadt ist permanent verstopft. Auch das Gebietszentrum platzt aus allen Nähten. Wurde Krasnodar einst für eine halbe Million Bewohner angelegt, leben heute offiziell rund 800.000 und inoffiziell wohl über eine Million hier. „Das Straßennetz hat dem Wachstum der letzten Jahre nicht den nötigen Tribut gezollt“, formuliert es Dieter Mauritz, Leiter des Moskauer Büros von Hellmann East Europe, diplomatisch. Für den deutschen Logistikdienstleister ist die Straße der Haupttransportweg nach Südrussland. Darüber bringt das Unternehmen vor allem Maschinen für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Der Austragungsort der Olympischen Spiele ist längst noch nicht das Hauptziel in den Auftragsbüchern. „Von etwa hundert Lkw die monatlich in den russischen Süden gehen, entladen rund 30 in Sotschi“, gibt Mauritz an. So lieferte Hellmann jüngst technische Ausrüstung für die Dachkonstruktion des Eisstadions.

Mit dem großen Boom rechnen die Logistiker erst ein Jahr vor den Spielen. Eine verstärkte Nachfrage registrieren sie freilich schon jetzt. Deshalb eröffnete Hellmann im Frühjahr ein Büro in Krasnodar. „Wer eine Olympiaausschreibung gewinnen will, muss möglichst viele Subunternehmer und Dienstleister in der Region nachweisen. Ein Auftrag an unser Krasnodarer Büro gilt als lokal vergeben“, erklärt Mauritz den Vorteil einer Vertretung vor Ort. Er glaubt, dass Sotschi als Logistikstandort nach den Spielen wieder an Bedeutung verlieren wird. Krasnodar dagegen hat die Chance, aus der olympischen Aufmerksamkeit für alle Zweige der Regionalwirtschaft das Meiste herauszuholen. So sind der Region wohl auch die nächsten Jahre reichlich Sonnenstunden beschieden.

Von Anne Wäschle

Dieser Beitrag ist erschienen in Ost-West Contact 09/2010.

Sotschi: Non-stop-Arbeiten für Olympia

Baukräne, Sand- und Schutthaufen prägen die Gegend um Sotschi in den Jahren vor den Olympischen Winterspielen 2014. Reges Treiben herrscht nahezu 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche auf allen Baustellen. Die Bauherren sehen sich im Zeitplan. Ab dem kommenden Jahr sollen erste Testwettkämpfe stattfinden. Auch deutsche Firmen profitieren vom Großprojekt Olympia. OWC machte sich Ende Mai selbst ein Bild von der Großbaustelle Sotschi.

An der Eislauf-Arena wurde im Juni 2001 mit der Verkleidung der Fassade begonnen © OWCIn Sotschi spürt man: Auf keinen Fall will Russland sich nachsagen lassen, zur verlässlichen Austragung der Olympischen Spiele sei es nicht in der Lage. 235 Bauvorhaben sind in und um den Kurort geplant oder bereits angelaufen. 30 von ihnen entstehen direkt in Verbindung mit den Olympischen Winterspielen 2014, bei den übrigen handelt es sich um Infrastruktur- und Tourismus-Projekte, die die nachhaltige Entwicklung der Region sicherstellen sollen. Rund 50 Prozent der Bauarbeiten sollen bisher abgeschlossen sein.

Zwei der sechs Wintersportpaläste im Olympia-Park – der Große Eispalast und die Eislauf-Arena – sind Ende Mai bereits gut als solche zu erkennen. Sonst ranken sich Baumaterialien und Kräne um Fundamente und erste Stahlgerüste. Alle Bauarbeiten im Olympia-Park verantwortet die staatliche Projektgesellschaft Olimpstroj. Auf die Eislauf-Arena, die 2014 zum Austragungsort der Eiskunstlaufwettkämpfe wird, wird derzeit das Dach montiert. Die Verkleidung der Fassade hat bereits begonnen. Nach ihrer Fertigstellung im kommenden Jahr soll die Arena an einen Eisblock erinnern und je nach Tageslicht in unterschiedlichen Blautönen erstrahlen. Mit der Konzipierung des Gebäudes wurde die Moskauer Firma Mosproject Engineering beauftragt, die Bauarbeiten führt die ebenfalls in der Hauptstadt ansässige Firma SAO Objedinenije Ingeokom aus. 15.000 Tonnen Stahl und rund 20.000 Kubikmeter Zement wurden hier bereits verbaut. „Die größte technische Herausforderung stellten die geologischen Bedingungen dar. Unter dem Baugrund gibt es seismische Aktivität, darauf mussten wir bei der Konstruktion besonders achten“, erklärte Sergej Kamen, Chef-Ingenieur bei Ingeokom. Beholfen habe man sich dabei unter anderem mit speziell für die Konstruktion angefertigten Bolzen, die das Stahlgerüst zusammenhalten. Im April kommenden Jahres soll das Gebäude, das laut Kamen Erdbeben der Stärke neun standhalten kann, fertiggestellt sein.

Nachhaltig geplant
Das Besondere an der Konstruktion der Eislauf-Arena ist, dass sie nach den Olympischen Spielen komplett auseinander gebaut und an einem anderen russischen Ort wieder aufgebaut werden kann.
Ähnlich soll auch mit dem Kleinen Eispalast (für Eishockey-Wettkämpfe vorgesehen) und dem Curling Center verfahren werden. Der Große Eispalast dagegen bleibt in Sotschi und wird nach den Spielen zu einem Sport- und Entertainment-Zentrum umfunktioniert. Im Olympischen Zentralstadion, das 2014 für die Eröffnungs- und Abschlussfeierlichkeiten genutzt wird, sollen auch noch 2018 bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland 45.000 Zuschauer Platz haben. Das „Olympic Oval“, die Eisschnelllaufhalle mit einer Kapazität für 8.000 Zuschauer, soll nach den Winterspielen zum Messe- und Ausstellungszentrum für Sotschi werden.

Im September 2012 sollen im großen Eispalast bereits ersteTestwettkämpfe stattfinden © OWCRZD baut Verkehrsinfrastruktur
Um den Transport der Athleten und Zuschauer zu den Olympischen Anlagen kümmert sich die russische Staatsbahn. Die Rossiskije Schelesnye Dorogi (RZD) wurde mit den sechs wichtigsten Verkehrsinfrastrukturprojekten im Rahmen der Olympischen Spiele betraut. Das größte und komplizierteste Vorhaben dabei ist der Bau einer kombinierten Auto- und Eisenbahnstrecke zwischen Adler und dem Wintersportort Alpika-Service einschließlich eines zweiten durchgehenden Hauptgleises von Sotschi über Adler nach Wesjoloje. Ziel des Projektes ist es, Zuschauer und Athleten bei den Olympischen Spielen per Schiene (maximale Beförderungsleistung: 8.500 Passagiere pro Stunde) und per Autobahn (maximale Beförderungsleistung: 11.500 Passagiere pro Stunde) zu den Wintersportstätten in Krasnaja Poljana und zu den Eissportpalästen im Olympia-Park und im Imereti-Tal zu befördern. Das Großprojekt mit einem geschätzten Kostenvolumen von 227,4 Milliarden Rubel (etwa 5,64 Milliarden Euro) beinhaltet:

  • den Bau einer 48 Kilometer langen elektrifizierten Eisenbahnstrecke mit zwei neuen Bahnhöfen und den Passagierterminals Esto-Sadok und Alpika-Service
  • die Modernisierung des Bahnhofes Adler und den Bau eines neuen Passagierterminals
  • den Bau eines 30 Kilometer langen zweiten Hauptgleises von Sotschi über Adler zum Olympia-Park Wesjoloje, die Modernisierung des Bahnhofes Sotschi, der Bau eines neuen Bahnhofes und eines Passagierterminals im Olympiapark,
  • den Bau einer 46,6 Kilometer langen Autobahn,
  • den Bau von elf Eisenbahntunneln mit einer Gesamtlänge von 19,8 Kilometern und den Bau dreier Rettungstunnel mit einer Gesamtlänge von 9,5 Kilometern.


Spezialfahrzeuge von Maschinen- und Stahlbau Dresden beim Tunnelbau © OWCInternationale Taskforce
Der Tunnelbau war für die RZD eine der größten Herausforderungen bei diesem Projekt, bestätigt Oleg Tony, RZD-Vizepräsident und verantwortlich für die Bauvorhaben des Konzerns. „Wir müssen auf der insgesamt 48 Kilometer langen Strecke 29 Kilometer Tunnel bauen. Die geologischen Bedingungen sind kompliziert, zum Teil haben wir es mit großen Granitblöcken zu tun, zum Teil auch nur mit bröckligem Gestein. Deshalb arbeiten wir mit ausländischen Spezialisten zusammen und haben eine internationale Taskforce eingerichtet“, erläuterte Tony. Für eine erste Risikobewertung griff die RZD auf das Know-how der kanadischen Firma Lavalin zurück; während der Bauarbeiten begleitet die Schweizer Firma „Amberg Engineering“ das Projekt, laut RZD-Vize Tony die Nummer Eins im Risiko-Management.

Auch deutsche Firmen sind am Projekt beteiligt. Bei den Bohrungen kommen unter anderen Maschinen der Firma Maschinen- und Stahlbau Dresden zum Einsatz, die von der ausführenden Baugesellschaft SKMOST eigens für den Tunnelbau in Sotschi angeschafft wurden. Sowohl die Tunnelbohrmaschinen als auch die Bauteile für den Innenausbau (Tübbinge) liefert die Herrenknecht AG, ein Hersteller von maschineller Tunnelvortriebstechnik mit Sitz in Schwanau, der ein eigenes Betonteile-Werk im nahe Sotschi gelegenen Imereti-Tal betreibt. Von den Gesamtkosten in Höhe von 227,4 Milliarden Rubel (etwa 5,64 Milliarden Euro) verschlingt der Tunnelbau allein rund 137 Milliarden Rubel (3,4 Milliarden Euro). Dass man nach der Fertigstellung der kombinierten Auto- und Eisenbahnstrecke im April 2013 innerhalb einer halben Stunde vom Strand am Schwarzen Meer in die Kaukasischen Berge kommt, soll die Gegend um Sotschi auch für die Zeit nach den Olympischen Spielen zum noch attraktiveren Urlaubsziel werden lassen.

Von Grit Horn

Dieser Beitrag ist erschienen in Ost-West Contact 09/2011.

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Sotschi

Bevölkerung: 360,3 Taus.

Bürgermeister: Hr. Anatolij Pachomow

Stadtfläche: 3.502 qm

Gründungsjahr: 1838

http://welcome2018.com/en/cities/sochi/

Bruttoregionalrodukt: 1.008,2 Mrd. Rbl. (2010)

Bruttoanlageinvestitionen: 676.200,8 Mio.Rbl. (2011)

Industrieproduktion: 4,7 (2011)

EH-Volumen: 731,4 Mrd.Rbl. (2011)

Wohnbau: 6.688,7 Taus. qkm (2011)

Import: 5.025,9 Mio.US $ (2011)

Export: 9.818,1 Mio. US$ (2011)

Sportstätten allgemein:

86 Sportplätze
24 Sportschulen

Grosse Stadien:

Trainingskomplex „Wesna“
Sportzentrum „Jug Sport“
Stadion „Fischt“

Fussballklubs:

FK Schemtschuschina Sotschi

Internationale Sportevents (seit 2000):

2014 Olympische Winterspiele 

http://welcome2018.com/en/cities/sochi/

Internationaler Flughafen: "Sotschi"

Bahnhof

ÖPNV: Bus, Trolleybus

Handelshafen am Schwarzen Meer

17.07.2015

Russland startet offizielles WM-Tourismusportal

Am 16. Juli 2015 präsentierte der russische Sportminister Witalij Mutko das offizielle Tourismusportal zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 –... mehr

13.11.2014

Olympia-Projekte treiben Baufirmen in den Ruin

Die Staatsaufträge zur Vorbereitung der Olympischen Winterspiele in Sotschi haben Dutzende Firmen in den Ruin getrieben. Das gilt auch für den... mehr

13.10.2014

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In Krasnodar entsteht zurzeit ein neues Fußballstadion. Der Generalauftragnehmer Investstroi nahm die Bauarbeiten bereits 2013 auf. An der... mehr

01.08.2014

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30.04.2014

Olympia-Investoren in finanzieller Schieflage

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi waren die teuersten aller Zeiten. Kein Wunder, dass eine ganze Reihe von Investoren heute in finanzieller... mehr

06.02.2014

Eine Armee für Sotschi

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi brechen sämtliche Rekorde - auch in punkto Sicherheit. Mehr als 70.000 Beamte aus dem Innenministerium, der... mehr

06.02.2014

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Karte Krasnodar

Quelle: Wikipedia

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