Deutsche dichten ESPO-Pipeline ab

05.09.12 Aktuelles, Amur, Chabarowsk, Primorje, Sacha (Jakutien), Burjatien, Sabajkalje
Über die ESPO-Leitung sollen China, Japan und Korea beliefert werden © Freudenberger

Über die ESPO-Leitung sollen China, Japan und Korea beliefert werden © Freudenberger

WEINHEIM. EagleBurgmann, ein Unternehmen der Freudenberg-Gruppe, hat einen weiteren Großauftrag aus Russland erhalten. Die Weinheimer statten einen Großteil der Pumpenstationen für die im Ausbau befindliche Eastern-Siberia-Pacific-Ocean-Pipeline (ESPO) mit Spezialdichtungen aus. Auftraggeber ist das staatliche russische Unternehmen TransNeft, das die  fast 5.000 Kilometer lange Ölleitung im Osten Russlands baut und betreibt. Die ESPO-Pipeline wird nach ihrer kompletten Fertigstellung – voraussichtlich im Jahr 2016 – China, Japan und Korea mit sibirischem Öl beliefern. Der etwa 2.760 Kilometer lange Bauabschnitt ESPO-I ist seit Dezember 2009 in Betrieb. Dieser Teil der Pipeline beginnt bei der Stadt Taishet, in der Region Irkutsk, und endet in Skoworodino in der Amur-Region. Bis zur Inbetriebnahme des circa 2.100 Kilometer langen zweiten Teilstücks ESPO-II befördern Güterzüge das Rohöl den restlichen Teil der Strecke bis zum Ölterminal Kozmino am Pazifischen Ozean.
Insgesamt sind 43 Pumpstationen mit je vier Pumpen geplant. Als Teil einer Erweiterung des ersten Abschnitts werden derzeit fünf Pumpstationen errichtet. Des Weiteren hat EagleBurgmann vor kurzem den Auftrag für den Bau von drei weiteren Pumpstationen für ein Teilstück von ESPO-I erhalten. Über den Auftragswert wurde nichts bekannt.